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Wohngruppen für Menschen mit Autismus

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Fuss

Ein Zuhause

Ein Zuhause ist ein Ort, an dem jeder Bewohner entsprechend seiner individuellen und besonderen Bedürfnisse ausreichend Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten hat.

Ein Bewohner hat das Recht, nicht ständig “betreut” oder “therapiert” zu werden. Dieses zu respektieren, ist Aufgabe unserer Wohngruppen.

Tafelrunde im Garten

Autistische Menschen sind aufgrund der speziellen Eigenarten ihrer Behinderung jedoch nicht oder nur eingeschränkt in der Lage, ihr eigenes Leben zu strukturieren und vorauszuplanen. Hier geben unsere MitarbeiterInnen die erforderlichen Strukturen. Sie erarbeiten pädagogisch-therapeutische Inhalte im Zusammenleben einer Wohngemeinschaft. Dabei wird immer wieder berücksichtigt, dass die von den MitarbeiterInnen vorgegebenen Alltagsstrukturen genügend Raum für die individuelle Entfaltung und Selbstbestimmung des Einzelnen bieten.

Wir setzen in unseren Wohngruppen voraus, dass die Bewohner tagsüber einer Beschäftigung in der WfbM oder einer Fördergruppe nachgehen. Dadurch liegt der Angebots- und Förderschwerpunkt der Wohngruppen im lebenspraktischen und freizeitpädagogischen Bereich.

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Das Lebensumfeld

Autistische Menschen haben bei uns die Möglichkeit, in drei unterschiedlichen Wohngruppen ihren Platz zum Leben zu finden. In Hannover und Celle bieten wir jeweils einer Gemeinschaft von sieben Personen ein entsprechendes Umfeld.

Fussbad im Sommer

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Zudem bieten die Häuser jeweils einen großzügigen Gemeinschaftsraum.

Die erste Wohngruppe entstand 1986 integriert im hannoverschen Stadtteil Badenstedt. Dort befindet sich ein gemütliches, rotes Backsteinhaus mit großem Garten.

Im März 1992 wurde die zweite Wohngruppe im stadtnahen Altencelle, einem Vorort von Celle, eingerichtet. Mitten im Dorfleben befindet sich das Wohnhaus mit Garten auf einem großzügig angelegten Gelände der Stiftung Linerhaus. Auf diesem Gelände befinden sich noch andere Sozialeinrichtungen und Wohngruppen für behinderte Menschen. Unsere Bewohner nehmen somit keine Außenseiterrolle in ihrem Lebensumfeld ein.

Eine dritte Wohngruppe, nachbarschaftlich zur bereits bestehenden WG in Badenstedt, wurde im August 1999 eröffnet.
Allen Wohngruppen steht ein eigener Bus zur Verfügung. Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sind aber auch zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.

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Unser Förderkonzept beinhaltet …

Getränke einkaufen
  • die ganzheitliche Förderung und Betreuung des Einzelnen, unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten.
  • das Leben in einer Gruppe, in dem die Bewohner sich als soziales Wesen erleben. Sie begreifen sich selbst und andere, indem sie Kontakte und Beziehungen zu Mitbewohnern und MitarbeiterInnen aufnehmen.
  • als Schwerpunkt der täglichen Arbeit das Einbeziehen und Durchschaubarmachen von Tätigkeiten, die der Bewältigung des Alltages dienen. Einkaufen, kochen, sich waschen, Zimmer saubermachen sind nur einige Beispiele. Den BewohnerInnen wird dadurch ein ihren Möglichkeiten entsprechendes selbständiges und selbstbewusstes Leben ermöglicht.
  • vielfältige und bedürfnisorientierte Angebote im freizeitpädagogischen Bereich in Form von Einzel- und Gruppenaktivitäten.
  • das Anbieten und Erlernen verschiedenster Kommunikationsformen, z.B. gestützte Kommunikation und Gebärdensprache.

Die Elternarbeit und die Beziehung zum Elternhaus sind wichtiger Bestandteil unserer Konzeption. Im Vordergrund steht hierbei der Aufbau eines eigenen und unabhängigen Lebens, auf der Basis einer positiven und entspannten Beziehung zu den Eltern.

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Unsere Mitarbeiterteams

Das Team jeder Wohngruppe setzt sich zusammen aus ErzieherInnen, HeilerziehungspflegerInnen, ErziehungshelferInnen und Zivildienstleistenden. Sie gewährleisten eine professionelle Rund-um-die-Uhr Betreuung.

Gruppenfreizeit am Strand

Eine intensive, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit internen und externen Fachkräften, Fallbesprechungen mit Ärzten und Psychologen und der regelmäßige Austausch mit den betreuenden Tageseinrichtungen bilden darüber hinaus eine wichtige Grundlage für die WG MitarbeiterInnen.
Da die Arbeit mit autistischen Menschen nicht selten eine hohe psychische Belastung darstellt, bieten wir die Möglichkeit der Supervision. Die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen sichert dem Team eine hohe Fachkompetenz.

Für den Austausch mit den Eltern bieten wir Elternabende und Hausbesuche an.

 

 

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