GiB Hannover
GiB Hannover

gemeinnützige Gesellschaft für
integrative Behindertenarbeit mbH


Förderung durch Klosterkammer und Bürgerstiftung

Als gemeinnützige Gesellschaft für integrative Behindertenarbeit (GiB) tragen wir in Hannover und der Region seit vielen Jahren aktiv dazu bei, Menschen mit Behinderung durch Begleitung und Förderung eine abwechslungsreiche Tagesstruktur und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Eine zentrale Rolle spielen dabei unsere Tagesförderstätten. Zusätzlich zu den Standorten in Vahrenwald und Bothfeld, gibt es seit September eine weitere Tafö in Groß-Buchholz. Sie befindet sich sehr zentral inmitten eines Wohngebietes, gut erreichbar durch die unmittelbare Nähe zur Noltemeyerbrücke und der Podbielskistraße. Derzeit finden dort 30 Menschen mit Behinderungen eine Beschäftigung.
Aufgrund der großzügigen Räumlichkeiten und der guten Lage, entschlossen sich Einrichtungsleiter Andreas Steffens und Standortleiterin Stefanie Knote, in der Bussestraße einen Ort der Begegnung zu schaffen. In Form eines kleinen Cafés sollen Menschen mit und ohne Behinderung hier die Möglichkeit erhalten in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen, Hemmungen abzubauen oder nur in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Dieses Projekt soll dabei vor allem dazu beitragen, die gesellschaftliche Teilhabe und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in Hannover zu steigern und den Gedanken einer inklusiven Gesellschaft weiter zu forcieren.

Um der Begegnungsstätte eine eigene Note zu geben, wurde das Café mit viel Liebe im Stil der 50er und 60er Jahre eingerichtet. Was in den Räumlichkeiten aber noch fehlte war ein Arbeitsplatz, an dem Speisen und Getränke vorbereitet und platziert werden können.
Es entstand die Idee für einen Tresen.

Da in der Tafö Groß-Buchholz auch viele Rollstuhlfahrer zu den Beschäftigten zählen, war von Anfang an klar, dass eine barrierefreie Arbeitsfläche benötigt wird, an der sowohl sitzend als auch im Stehen gearbeitet werden kann.
Schnell fand sich in der Tischlerei Nolting der richtige Partner für die Umsetzung dieser Aufgabe. Es wurde ein zweiteiliger Tresen entworfen, dessen eine Hälfte niedriger und mit dem Rollstuhl unterfahrbar ist, während die andere Hälfte höher liegt und mit einem Unterbau, der als Stauraum dient, ausgestattet ist. Nach kurzer Planungsphase und einiger Verzögerung, bedingt durch das Corona-Virus, konnte der Tresen Anfang Mai in der Bussestraße installiert werden.
Möglich gemacht haben dieses Projekt insbesondere die Bürgerstiftung Hannover und die Klosterkammer Hannover, welche die Kosten des Tresens in voller Höhe übernommen haben. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei Bürgerstiftung und Klosterkammer noch einmal von Herzen bedanken!
Vielen Dank!